Facharbeit

Die Facharbeit des gemeinsamen Ausschusses unterteilt sich in die Bereiche

- Brandschutzerziehung (BE)

- Brandschutzaufklärung (BA)

- Betrieblicher Brandschutz (BB)

Der Betriebliche Brandschutz ist ein wesentlicher Bestandteil des Brandschutzkonzeptes. Sein Ziel ist die Vermeidung und Minimierung der sich aus der verwendeten Produktionstechnik und den Betriebsabläufen ergebenden Risikopotenziale. Seine Notwendigkeit ergibt sich z. B. aus der Zahl der durchschnittlich pro Jahr gemeldeten Arbeitsunfälle (immerhin rund 3.500), deren Ursache hauptsächlich auf Brände und Explosionen zurückzuführen sind (Quelle: DGUV). Aber auch die Tatsache, dass ca. 1/3 der Unternehmen vom Markt verschwinden, die einem größeren Schadenfeuer zum Opfer gefallen sind, beweist die Wichtigkeit des Betrieblichen Brandschutzes.

In vielen Betrieben sind häufig brennbare Stoffe sowie Wärmequellen für die Produktion und für betriebliche Entwicklungs- oder Prüfvorgänge erforderlich. Eine der Aufgaben des Betrieblichen Brandschutzes ist es, schon im Planungsstadium mögliche Brand- und Explosionsgefahren zu erkennen und in der Konsequenz

  • brandgefährliche Arbeitsverfahren durch weniger brandgefährliche zu ersetzen,

  • brennbare Stoffe von möglichen Zündquellen zu trennen,

  • brennbare Stoffe in Produktionsbereichen auf ein Minimum zu begrenzen.

Auch die Schulung/Unterweisung der Mitarbeiter ist ein zentrales Thema des Betrieblichen Brandschutzes. Je mehr Wissen um brandschutztechnische Details im Betrieb und bei den Mitarbeitern vorhanden ist, desto eher greifen vorbeugende Maßnahmen, die verhindern, dass ein Entstehungsbrand im weiteren Verlauf Betriebsteile oder sogar das gesamte Unternehmen gefährden. Ausgebildete und qualifizierte Brandschutzbeauftragte, unterwiesene Brandschutzhelfer, aber auch Evakuierungs- und/oder Etagenhelfer können durch ihre Kenntnisse um die Prozesse in ihrem Betrieb häufig das Schlimmste verhindern und sichern so unter anderem auch den eigenen Arbeitsplatz.